International Case Competition 2007

Vom 8. bis zum 13. Januar diesen Jahres fand zum 26. Mal die „John Molson MBA International Case Competition“ (ICC) statt. Alljährlich von der Concordia University in Montréal, Kanada veranstaltet, zählt dieser Fallstudienwettbewerb zu den ältesten und prestigeträchtigsten seiner Art.

Erstmalig nahm dieses Jahr ein Team der TU Kaiserslautern teil und stellte sich der internationalen Konkurrenz. Im Vergleich mit Studenten aus insgesamt 36 verschiedenen MBA Programmen von Universitäten aus 10 verschiedenen Ländern gelang es den 12. Platz zu belegen. Angetreten waren renommierte nordamerikanische Universitäten wie Queens, Purdue, Kent State, McMaster, University of Calgary und University of Chicago, aber auch Business Schools aus China, Indien, England, Frankreich, Schweden, Finnland und Nigeria. Um nur einen von 119 Punkten verfehlte das Team den Einzug ins Halbfinale. Damit hat das Team der TU als bester „Neueinsteiger“ in der 26 jährigen Geschichte der ICC abgeschnitten.

Teamvorbereitung bei Accenture in Kronberg

Das Team, bestehend aus den vier Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens René Malak, Nico Neumann, Paul Schilling und Timm Zwietasch, unterstützt durch Team-Coach David Zitzlsperger, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Marketing, war damit die „Überraschung“ der Veranstaltung. Zusätzlich wurden renommierte Universitäten wie das MBA Programm der Queens University im direkten Vergleich geschlagen. Das Preisgeld von 10.000 Kanadischen Dollar ging an die Université de Laval aus Québec City, welchen den ersten Platz belegte.

Die zu bearbeitenden Fälle waren weit gefächert und speziell für den Wettbewerb geschrieben. Praxisnähe und aktuellen Themen standen im Fokus der Veranstaltung. Der Vorstand des Aluminiumproduzenten Alcan war vor Ort und ließ sich von den Studenten eine Strategie zu aktuellen Unternehmensproblemen erarbeiten. Bewertet wurden die Ausarbeitungen und Vorträge der Studenten von Personen aus der Wirtschaft. Firmen wie Bell, Air Canada und Bombardier schicken Personaler und Vorstände die als Judges die Vorträge der Studenten beurteilten.

Die Sieger von der Université de Laval mit Pokal

Die Teilnahme des Kaiserslauterer Teams wurde sehr kurzfristig durch die generöse Unterstützung der Treffpunkt GbR, der Boehringer Ingelheim GmbH und der Accenture GmbH ermöglicht. Im Unterschied zu den meisten anderen Teams war damit die Teilnahme der TU Kaiserslautern ausschließlich durch Spenden finanziert.

Dank der diesjährigen positiven Erfahrungen soll für das kommende Jahr in Zusammenarbeit mit der Accenture GmbH, vertreten durch Unternehmensberater Helge Ketelsen, und unter studentischem Mitwirken, ein Fallstudienwettbewerb als Vorentscheid zur ICC stattfinden. Das soll auch für weitere Studenten die „Erfahrung ICC“ greifbar machen und zudem die TU Kaiserslautern weiterhin international präsentieren.

Ein Artikel aus dem Magazin Unispectrum mit weiteren Informationen kann hier abgerufen werden.