Ko-kreative Studierendenprojekte abgeschlossen: Innovative Lösungen für erfolgreiche Arbeit älterer Mitarbeitender im digitalen Wandel

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Wie kann Arbeit so gestaltet werden, dass ältere Mitarbeitende in einem vom digitalen Wandel geprägten Arbeitsumfeld erfolgreich arbeiten können? Mit dieser im Austausch mit der regionalen Wirtschaft identifizierten Herausforderung beschäftigten sich Master-Studierende verschiedener wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) Kaiserslautern-Landau im Rahmen eines Transferprojekts der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz, das von Prof. Dr. Tanja Rabl und Michaela Roßmeier vom Lehrstuhl für Personalmanagement, Führung und Organisation geleitet wird. Zum Abschluss präsentierten die Studierendenteams ihre innovativen Lösungsansätze und digitalen Prototypen in lebendigen Pitchs.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt tiefgreifend. Gleichzeitig gewinnen ältere Mitarbeitende im Zuge des demografischen Wandels zunehmend an Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit von Organisationen. Vor diesem Hintergrund widmeten sich fünf Studierendenteams der RPTU über das Sommersemester hinweg im Rahmen der Veranstaltung „Strategisches Human Resource Management“ unter Nutzung des Design-Thinking-Ansatzes der Entwicklung strategischer Personalmanagementinstrumente, die ältere Mitarbeitende in einem durch digitale Transformation geprägten Arbeitsumfeld unterstützen können. 

Im Mittelpunkt standen die Perspektiven älterer Mitarbeitender: Durch Interviews identifizierten die Studierenden deren Bedürfnisse, Herausforderungen und Erwartungen an die digitale Arbeitswelt. Auf Basis dieser Erkenntnisse sowie aktueller Forschungsliteratur entwickelten sie erste digitale Prototypen ihrer Lösungsideen. Diese testeten sie Anfang Juli gemeinsam mit ihren Interviewpartnerinnen und -partnern und entwickelten sie im Sinne eines ko-kreativen Prozesses weiter. 

Zum Abschluss der Studierendenprojekte präsentierten die Teams ihre Lösungsansätze und digitalen Prototypen in Form lebendiger Pitchs. Die Konzepte reichten von Workshopformaten zur Einführung neuer digitaler Technologien mit geschützten Testumgebungen über Programme mit individuellen Entwicklungspfaden und altersgemischten Lernpartnerschaften bis hin zu plattformbasierten Mentoring- und Buddy-Matching-Konzepten für den gezielten Wissensaustausch. Deutlich wurde dabei: Die entwickelten Ansätze verbinden technologische Möglichkeiten und menschliche Nähe und schaffen so Voraussetzungen für erfolgreiche Arbeit älterer Mitarbeitender im digitalen Wandel. 

Anschließend stellten sich die Teams einer realitätsnahen Herausforderung: In einer simulierten Gremiensitzung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Geschäftsführung, Personalleitung und Betriebsrat mussten sie ihre Konzepte hinsichtlich Umsetzbarkeit, Kosten-Nutzen-Verhältnis und strategischem Mehrwert überzeugend vertreten. Das Feedback floss unmittelbar in die Weiterentwicklung der Lösungen ein und stärkte deren Transferpotenzial. 

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie gewinnbringend die Verknüpfung von Wissenschaft und regionaler Wirtschaft ist: Zu einer gemeinsam identifizierten Herausforderung entstanden evidenzbasierte, innovative Lösungsansätze, die wertvolle Impulse für den weiteren Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis geben und einen Beitrag zum Ideen- und Wissenstransfer in der Pfalz leisten.

Sie interessieren sich für einen Austausch und/oder eine Kooperation zum Thema „Erfolgreiche Arbeit und Zusammenarbeit in Zeiten der Digitalisierung“? Sie wollen mehr über evidenzbasierte Lösungen erfahren, wie die Arbeitswelt der Zukunft gestaltet werden kann? Dann wenden Sie sich gerne an Prof. Dr. Tanja Rabl (tanja.rabl(at)wiwi.rptu.de).

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