Wirtschaftsingenieurwesen
Bachelor



Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der RPTU Kaiserslautern-Landau verfolgt das Ziel, Studierenden ein Verständnis für den Wirkungszusammenhang zwischen ökonomischem Wissen und technischem Fortschritt zu vermitteln. Durch die breit angelegte Ausbildung sollen sie eine technisch-wirtschaftlich integrierte Denkweise entwickeln.
Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure fungieren als Integrationsfiguren, die wirtschaftswissenschaftliche Analysen mit technischem Know-how verbinden. Die Interdisziplinarität zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften einerseits sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaften andererseits stellt ein zentrales Merkmal des Studiengangs dar. Diese Fähigkeit, einen „Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Technik“ zu leisten, ist ein wesentlicher Grund für die sehr guten beruflichen Perspektiven von Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieuren.
Der Studiengang orientiert sich kontinuierlich am dynamischen Zusammenspiel von technischem Fortschritt, wirtschaftlichem Wachstum und gesellschaftlichem Wandel. Als eine der ersten fünf Universitäten in Deutschland mit einem entsprechenden Studienangebot verfügt die RPTU über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieuren und nimmt eine führende Rolle in der Studienorganisation und -entwicklung ein.
Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse in Mathematik, Statistik und Recht sowie in den zentralen Bereichen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung erfolgt generalistisch und deckt alle wesentlichen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereiche ab. Ergänzend erfolgt eine vertiefte Qualifizierung in einer ingenieurwissenschaftlichen Disziplin. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung zentraler Schlüsselqualifikationen, die insbesondere in Kleingruppen vermittelt werden.
Die wirtschaftswissenschaftlichen Lehrinhalte werden vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften verantwortet. Die ingenieur- und informatikbezogenen Inhalte liegen in der Zuständigkeit der jeweils beteiligten Fachbereiche.

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Chemie bildet die Schnittstelle zwischen der Chemie und den Wirtschaftswissenschaften.
Der Schwerpunkt des Studiums liegt im Bereich der technischen Chemie. Sie beschäftigt sich im Kern mit der Überführung chemischer Reaktionen in technisch nutzbare Anwendungen und Verfahren.

Die Elektrotechnik befasst sich mit allen technischen Aspekten der Elektrizität, wie die elektrische Energieerzeugung und die Energieübertragung. Sie umfasst neben elektrisch betriebenen Maschinen,
die elektrischen Schaltungen für Steuer-, Mess-, Regelungs- und Informationstechnik.

Das Studium des Wirtschaftsingenieurs mit Fachrichtung Informatik verknüpft theoretische und methodische Kenntnisse in der Informatik mit den wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten.

Im Maschinenbau steht die Entwicklung, die Konstruktion, der Bau und der Betrieb von Maschinen, maschinellen Einrichtungen und technischen Anlagen im Fokus der Betrachtung.

Die Fachrichtung Energie- und Verfahrenstechnik erweitert den traditionellen Bereich der Verfahrenstechnik um chemische Fächer und fokussiert im wirtschaftswissenschaftlichen Gebiet auf den Bereichen der Umwelt-, Ressourcen- und Energieökonomik. Der traditionelle Bereich der Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit der technischen Durchführung von Prozessen, in denen Stoffe verändert werden.