WI - Energie- und Verfahrenstechnik

Master

Vorlesungsverzeichnis

Der traditionelle Bereich der Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit der technischen Durchführung von chemisch-physikalischen und biologischen Prozessen, mit deren Hilfe Stoffe umgewandelt werden. Die Fachrichtung Energie- und Verfahrenstechnik erweitert diesen traditionellen Bereich um chemische Inhalte. Daher werden breite chemische und physikalische Kenntnisse, bspw. in der Bioverfahrenstechnik, Umweltverfahrenstechnik und mechanischen Verfahrenstechnik vermittelt.

Studierende können aus den Kompetenzfeldmodulen des Bachelorstudiengangs Energie- und Verfahrenstechnik sowie aus einem der beiden Masterstudiengänge Bioverfahrenstechnik und Energie- und Verfahrenstechnik ein individuelles Curriculum zusammenstellen.

Spezielle Einsatzgebiete

Planung, Projektierung und Vertrieb von Produktionsanlagen besonders in der Chemie-, Energie-, Umwelt-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, im Anlagenbau sowie in der Abwasser-, Recycling- und Energiewirtschaft

Studiengangsstruktur

Warum gibt es keinen Studienverlaufsplan im Master?

Unsere Masterprogramme bieten dir die Möglichkeit, deinen Studienverlauf individuell anzupassen. In solchen Fällen könnte ein zu starrer Studienverlaufsplan dir weniger Spielraum für persönliche Interessen oder zusätzliche Forschungsmöglichkeiten lassen. Unser Angebot an Modulen im Master ist so umfangreich und vielfältig, dass sich für jeden Studierenden ein individueller Stuienverlaufsplan ergibt. Plant eurden individuellen  Studienverlaufspöan über sie nächsten vier Semester, achter, auch ob die gewählten Kurse überschneidungsfrei belegbar sind.

Wirtschaftswissenschaftliche Profilbereiche und deren Schwerpunktfächer

Die Schwerpunktfächer sind mit wenigen Einschränkungen frei wählbar und bieten die Möglichkeit, eigene inhaltliche Studienschwerpunkte zu setzen. Die Schwerpunktfächer können aus einem, aus zwei oder drei Profilbereichen gewählt werden.

In den Studiengängen BWL und BWL-tQ entfallen insgesamt 66 ECTS-Punkte auf die  Profilbereiche und damit auf die drei Schwerpunkte (bei BWL tQ ist ein technischer Schwerpunkt zu absolvieren) zu jeweils 22 Punkten.

Im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist lediglich ein Schwerpunktfach aus einem Profilbereich zu absolvieren.

Von den 22 ECTS-Punkten entfallen mindestens 4 Punkte auf ein verpflichtendes, dem wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt zugehöriges Seminar. 

Profilbereich Accounting & Finance

Das Controlling versteht sich als eine Führungsunterstützungsfunktion, die Informationen aus verschiedenen Unternehmensbereichen und Anspruchsgruppen bündelt und in die Entscheidungsarenen des Unternehmens einbringt. Konzepte und Instrumente sowie deren Anwendung des Controllings stehen im Mittelpunkt des Moduls.

 

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Der Schwerpunkt befasst sich mit Managemententscheidungen, die einen substanziellen Einfluss auf die finanzielle Lage von Unternehmen haben. Dies umfasst beispielsweise Fragen nach der optimalen Kapitalstruktur, Preisfindung in Unternehmenszusammenschlüssen oder der Ausgestaltung der Kommunikation mit Stakeholdern. Vor dem Hintergrund, dass derartige Entscheidungsprozesse aktuell einer disruptiven Veränderung unterliegen, muss dabei besonders berücksichtigt werden, wie solche Entscheidungen in einem dynamischen, globalisierten und digitalisierten Zeitalter zukünftig getroffen werden.

 

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Wird nicht mehr angeboten. Bestandene Module können im neuen Schwerpunkt "Financial Management and Accounting" eingebracht werden.

Profilbereich Management

Im Schwerpunkt Entrepreneurship werden Studierende mit den Herausforderungen von unternehmerischen
Prozessen konfrontiert. Sie lernen, mithilfe von Kreativitätstechniken Ideen zu generieren und diese in Geschäftsmodelle zu transformieren.
In verschiedenen Veranstaltungen werden empirische und forscherische Methoden sowie Führungskompetenzen geschult. Des Weiteren werden der Umgang mit und die Anfertigung von Machbarkeitsanalysen und Businessplänen vermittelt und die Entstehungs- und Wachstumsprozesse von Unternehmen veranschaulicht.
Die Lehre im Schwerpunkt Entrepreneurship basiert sowohl auf handlungsorientierter Umsetzung als auch auf evidenz-basierter Herangehensweise.

 

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Die Beschäftigten in Organisationen sind als einzigartige Humanressourcen von zentraler Bedeutung für den Organisationserfolg. Daher ist es wichtig, das Personalmanagement und das Handeln in und von Organisationen verantwortungsvoll und erfolgreich zu gestalten. Wie dies gelingen kann, beleuchtet dieser Masterschwerpunkt theorie- und anwendungsbezogen.

 

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Die Integration von ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in unternehmerisches Handeln hat sich in den vergangenen Jahren als ein entscheidender Erfolgs - und Wettbewerbsfaktor herauskristallisiert. Studierende dieses Schwerpunktes lernen, die grundlegenden Zusammenhänge von Nachhalti gkeit auf unternehmerischer und gesamtwirtschaftlicher Ebene zu verstehen und Lösungsstrategien im Zusammenspiel von staatlichen, privaten und gemeinnützigen Akteuren zu entwickeln und umzusetzen.

 

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Der Schwerpunkt ‚Management der digitalen Transformation‘ thematisiert aus Sicht des Managements relevante Erscheinungsformen und Konsequenzen für Organisationen durch die Digitalisierung. Besonders hervorzuheben ist die interdisziplinäre Betrachtung der Thematik, um eine möglichst holistische Sichtweise einnehmen zu können. Neben der theoretisch-konzeptionellen Auseinandersetzung wird Wert auf die praktische Anwendung der erlernten Inhalte in Kooperation mit der Praxis gelegt.

 

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In der marktorientierten Unternehmensführung durchdringt das Marketing alle unternehmerischen Funktionen und Prozesse. Das Schwerpunktmodul vertieft die aus der Bachelorveranstaltungbekannten Inhalte wie Marktforschung, Industrie und Dienstleistungsmarketing. Sie werden durch Projekte und Planspiele ergänzt.

 

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Im Mittelpunkt dieses vorwiegend englischsprachigen Schwerpunkts steht das strategische Management international tätiger Unternehmen – mit besonderer Berücksichtung ethischer und kultureller Fragestellungen, die durch die zunehmende Vernetzung und Globalisierung nationaler Märkte an Bedeutung gewinnen.

 

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Profilbereich Intelligence, Logistics & Operations

Gegenstand dieses Schwerpunkts sind die Gestaltung und Lenkung von Informations- und Kommunikationssystemen. Thematisiert werden unter anderem naturanaloge Verfahren für Logistikprobleme und die dynamische Bepreisung von Dienstleistungsbündeln.

 

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Das Modul Produktionsmanagement widmet sich den Fragen des Supply Chain Managements, der Logistik, der Beschaffung- und Lagerwirtschaft sowie der Produktionsplanung und -steuerung von Sachgütern und Dienstleistungen. Darüber hinaus wird der Blick auf das (strategische) Innovationsmanagement gerichtet.

 

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Logistik umfasst die planerischen, ausführenden und kontrollierenden Maßnahmen und Instrumente zur Gewährleistung optimaler Material-, Wert- und Informationsflüsse im Rahmen des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses. Diese Flüsse erstrecken sich von der Beschaffung von Produktionsfaktoren und Informationen über die Bearbeitung und Weiterleitung bis zur Distribution der erstellten Leistungen inklusive der Entsorgung von Abfällen. Die Aufgaben der Logistik werden häufig mit den „6 R“ prägnant beschrieben: Die richtige Menge, der richtigen Objekte (Güter, Energie, Informationen, Personen), am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Qualität, zu den richtigen Kosten bereitzustellen.
Im Schwerpunkt werden primär wissenschaftliche Methoden zur Logistikplanung behandelt. Diese sind nicht ausgerichtet auf spezielle Branchen oder Unternehmen. Der Fokus liegt dabei auf mathematischen Modellen und quantitativen Methoden zur Optimierung der Logistikleistung.

 

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Es besteht die Möglichkeit, entweder den gemeinsamen Schwerpunkt Produktions- und Logistikmanagement in der Form 18 + 4 LP zu wählen oder alternativ auch die beiden Schwerpunkte Produktionsmanagement und Logistik einzeln mit jeweils 18 + 4 LP.

Zu belegen ist genau eines der beiden Pflichtmodule:

Aus den nachfolgenden Wahlpflichtmodulen sind drei Module zu wählen:

Insgesamt ist aus jedem Bereich (POM und LOG) mindestens eine Veranstaltung aus dem Wahlpflichtbereich zu besuchen. Das Masterseminar kann wahlweise am Lehrstuhl für Produktionsmanagement oder am Lehrstuhl für Logistik belegt werden.

Profilbereich Economics & Sustainability

Im Schwerpunktfach Economic Theory werden sowohl mikro- als auch makroökonomische Themen behandelt. Dies geschieht mithilfe mathematischer Modelle. Die Herangehensweise ist daher abstrakt und formal. Die Veranstaltungen finden meist in englischer Sprache statt.

 

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Financial Economics ist ein relativ junges Fachgebiet der Volkswirtschaftslehre, in welchem die
Theorie der Finanzmärkte und die Theorie der Finanzinstitutionen in die ökonomische Theorie
integriert werden. Dieses Fachgebiet bedient sich der Techniken und Instrumente der allgemeinen
Gleichgewichtstheorie und verbindet diese mit Konzepten aus der Informationsökonomik
und der Vertragstheorie.

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In diesem Schwerpunkt werden Umwelt- und Ressourcenprobleme aus ökonomischer Perspektive untersucht. Mit Blick auf nachhaltiges Wirtschaften werden Lösungsansätze erarbeitet und diskutiert.

Die Industrieökonomik beschäftigt sich als Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre mit der Interaktion zwischen Märkten und Unternehmen. Zentrale Fragestellungen sind die Preissetzung und Innovationstätigkeit von Unternehmen sowie das Anreizen für Kollusion zwischen Unternehmen.  Als Mittel dienen mikroökonomische, insbesondere spieltheoretische Ansätze.

 

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Module im Wahlbereich

Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Waren unterliegt einer Reihe rechtlicher Normen, die Chance und Risiko zugleich für Unternehmen sind. In Fragen des Geistigen Eigentums, des Patent- und Wettbewerbrechts vermittelt dieses Modul grundlegende Kenntnisse.

 

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Im Fokus stehen die Grundlagen das Individualarbeitsrecht und weite Teile des kollektiven Arbeitsrechts. Im Individualarbeitsrecht stehen der Arbeitnehmerbegriff, die Begründung des Arbeitsverhältnisses, die Rechte und Pflichten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die Leistungsstörungen, Haftungsfragen und der Kündigungsschutz im Vordergrund. Im kollektiven Arbeitsrecht werden schwerpunktmäßig die Grundlagen der Tarifautonomie einschließlich des Koalitionsrechts, das Tarifvertragsrecht, das Arbeitskampfrecht und die Mitbestimmungsrechte des Betriebsratesauf nationaler wie europäischer Ebene dargestellt.

 

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Aktuelle PO-Änderungen

Der Anhang der Wahl- und Pflichmodule wird semesterweise aktualisiert.

 

Weitere Änderungen stehen derzeit nicht an.

Wahlbereichsmodul Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt ist eine studienbegleitende Lehrveranstaltungsform, die in besonderem Maße die selbstständige und koordinierte Arbeit an zusammenhängenden Themen bzw. Problemzusammenhängen entsprechend des gewählten Studiengangs aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften, einzeln oder auch als Gruppenarbeit (i.d.R. bis maximal vier Studierende) ermöglicht. Ein Forschungsprojekt sollte die Laufzeit von zwei Semestern nicht überschreiten. Auf Antrag kann ein interdisziplinäres Forschungsprojekt genehmigt werden. Über die Zulassung und fachliche Einordnung des Forschungsprojekts entscheidet der Prüfungsausschuss im Rahmen der Antragstellung. Die Anmeldung zum Forschungsprojekt wird von der Prüferin oder dem Prüfer um das Thema des Forschungsprojekts und den Tag der Ausgabe ergänzt, unterschrieben und unverzüglich der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten zugeleitet.

Es gibt ansonsten keine inhaltlichen oder formalen Vorgaben.

Das Forschungsprojekt hat 9 LP (Umfang: 270 h) und kann in den Wahlbereich eingebracht werden.

Anmeldung zu den semesterbegleitenden (kombinierten) Portfolioprüfungen

Eine Anmeldung zu den semesterbegleitenden (kombinierten) Portfolioprüfungen ist zu Vorlesungsbeginn erforderlich. Dazu es ein Formblatt, das der/dem Modulverantwortlichen zum von Ihr/ihm festgesetzten Termin einzureichen ist.

zum Formblatt:

Anmeldung Portfolioprüfung

Eine Abmeldung ist ohne Angaben von Gründen bis zum 7. Tag nach dem Anmeldedatum bei der/dem Modulverantwortlichen möglich. Nach dem 8. Tag wird die Anmeldung der zuständigen Abteilung für Prüfungsangelegenheiten gemeldet und im QIS verbucht. Danach nicht erbrachte Leistungen werden als nicht bestanden gewertet.

Grundsatzbeschlüsse und Verfahrensregelungen zu den Prüfungsordnungen

Wirtschaftliches Praktikum

Für den Masterstudiengang BWL ist ein wirtschaftliches Praktikum erforderlich.

Dauer: 12 Wochen

Das Praktikum muss wirtschaftlich sein, die Einsatzbereiche sind ansonsten beliebig. Die Arbeitswoche muss mindestens 20 Stunden umfassen. 40-Stundenwochen reduzieren die Wochenzahl nicht!

Das Praktikum kann zeitlich getrennt und bei verschiedenen Unternehmen absolviert werden. Die Praktikumsplätze sind eigenständig zu suchen. Das Praktikum ist Teil des Studiums und muss bis zu dessen Abschluss erbracht werden.

Das ausgefüllte Formblatt ist per E-Mail an den Fachstudienberater des Dekanat des Fachbereich Wirtschaftswissenschaften  einzureichen: jblank(at)rptu.de  oder im  Geb. 42, Raum 122 oder 126 einzureichen.

Anmeldungen Masterseminare, Masterarbeiten, Studien- und Forschungsprojekte

Die Anmeldungen zu  den Masterseminaren, Masterarbeiten, Studien- und Forschungsprojekten erfolgen direkt bei den Lehrgebieten, bei  Masterarbeiten, Studien- und Forschungsprojekten sind die entsprecehnden Anmeldungsformulare bei der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten einzureichen.

Anmeldeformular Studienprojekt Bachelor WI

Anmeldeformular Forschungsprojekt Master BWL/BWL tQ

Anmeldeformular Forschungsprojekt Master WI

Das Anmeldeformular zur Masterarbeit gibt es ausstudienschließlich bei der Abteilung für Prüfungsangelegenheiten.

Für Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens gilt: Studien-/Forschungsprojekt  sind im jeweils anderen Bereich (wirtschaftlich bzw. technisch) zu machen, wie die Bachelior-/Masterarbeit. Ausnahme eine interdisziplinäre Arbeit.

WI EVT - Im Überblick